Ankern in Vigo und Porto – Infos hierzu bitte nächste Zeile auf Kommentar klicken

Vigo

In der Bucht von Vigo gibt es eine Insel, Islas de Faro ca. 6 sm westlich von Vigo (Position N42 13.586 W8 54.023), die sehenswert ist. Es ist ein Naturschutzpark mit sehr schönem Sandstrand und viel Wandermöglichkeiten. Allerdings kommen unter Tags viele Fährschiffe mit Tagestouristen, gegen Abend wird es ruhiger und es sind nur noch Leute vom dortigen Campingplatz unterwegs. Wir haben direkt vor dem Fähranleger geankert, ausgewiesen als Ankerplatz. In der Nacht gegen 23 Uhr frischte der Wind auf und wir hatten die Nacht über bis zu 30kn am Anker, die Welle war entsprechend ca. 0,5 m. Erst frühmorgens gegen 5 Uhr flaute er wieder ab. Da wir am nächsten Tag weitergesegelt sind können wir nicht sagen ob das immer so ist oder eine Ausnahme war. In der Bucht lagen noch drei Segler vor Anker. Beim weitersegeln sahen wir, daß es südlicher noch eine Ankerbucht gab in der deutlich mehr Schiffe lagen und wir vermuten, daß die eine wesentlich bessere Abdeckung hatten wie wir.

Wir haben festgestellt, daß eine Heizung an Bord dringen nötig ist. Von La Rochelle bis Gibraltar hat der Atlantik zwischen 13 und maximal 18 Grad (Juli/August) und das bedeutet, daß ein GFK-Schiff immer kalt vom Wasser her ist. Wir haben ursprünglich gedacht, daß uns Elektroheizlüfter ausreichen, dem ist aber nicht so. Der Energiebedarf wenn sie länger laufen wird zu hoch um von den Solarzellen abgedeckt zu werden, also müßte ständig der Generator oder Motor laufen.  Da wir den Winter noch im Mittelmeer verbringen wollen werden wir uns eine Diesel- oder Gas-Heizung installieren, sodaß wir in der Marina mit Strom und unterwegs/vor Anker mit unserer Zusatzheizung heizen können.

Porto

Wir sind nicht in die Marina von Porto gefahren sondern den Rio Douro hoch Richtung alten Hafen und haben an der Position  N41°14.411, W08°64.993 geankert, vor einem kleinen Fischerhafen, sieht man sehr gut auf unserer Startseite, da wir genau da eine Position gesetzt haben. Der Vorteil ist, daß man sehr ruhig liegt, ohne Wind und Welle, die Temperatur ist sehr angenehm warm (endlich!) und daß man das Zentrum Portos mit dem Dinghy erreichen kann. Allerdings muß das Dighy gut motorisiert sein, denn es sind ca. 1,5sm den Fluß aufwärts die man gegen oder mit der Strömung fahren muß, außerdem muß man gegen die Sightseeingboote und deren Wellen anhalten . Der Ankerplatz befindet sich ebenfalls in der Strömung des rein oder rauslaufenden Flußes und ist immerhin 2-3kn stark. Wir sind aber sehr gut gelegen und hatten damit keine Probleme, allerdings waren wir dort die Einzigen, die dort vor Anker lagen, die kleinen Fischerboote waren alle an Bojen befestigt.  Fährt man den Fluß  hoch kommt man automatisch in die Innenstadt, man kann sein Dinghy an Schwimmpontons oder auf Slipanlagen legen. Dann hat man ca. 15 Fußminuten Richtung Zentrum die Markthallen, in denen man alles frisch und super günstig bekommt. Unterwegs kommt man an vielen Geschäften und kleinen Supermärkten vorbei, in denen es alles gibt, was man braucht. Porto ist nur ein Drittel so teuer wie La Rochelle sowohl zum Einkaufen als auch beim Essengehen. Es gibt Läden für alles und wenn man meint man braucht etwas sollte man es nicht anfangs in La Rochelle kaufen sondern bis Porto damit warten. Ich hab mich oft geärgert, da ich hier Dinge gesehen habe die ich in La Rochelle zum dreifachen Preis gekauft habe. Zum Beispiel habe ich in La Rochelle einen Antirutschteppich für’s Bad gekauft, 3 x2m, der Meter für 15,- €. Hier hab ich den Gleichen gesehen für 5,50€/m . Sogar eine Fahnennäherei haben wir gefunden und uns endlich mit einer Deutschlandfahne ausgerüstet.

Vigo

In der Bucht von Vigo gibt es eine Insel, Islas de Faro ca. 6 sm westlich von Vigo (Position N42 13.586 W8 54.023), die sehenswert ist. Es ist ein Naturschutzpark mit sehr schönem Sandstrand und viel Wandermöglichkeiten. Allerdings kommen unter Tags viele Fährschiffe mit Tagestouristen, gegen Abend wird es ruhiger und es sind nur noch Leute vom dortigen Campingplatz unterwegs. Wir haben direkt vor dem Fähranleger geankert, ausgewiesen als Ankerplatz. In der Nacht gegen 23 Uhr frischte der Wind auf und wir hatten die Nacht über bis zu 30kn am Anker, die Welle war entsprechend ca. 0,5 m. Erst frühmorgens gegen 5 Uhr flaute er wieder ab. Da wir am nächsten Tag weitergesegelt sind können wir nicht sagen ob das immer so ist oder eine Ausnahme war. In der Bucht lagen noch drei Segler vor Anker. Beim weitersegeln sahen wir, daß es südlicher noch eine Ankerbucht gab in der deutlich mehr Schiffe lagen und wir vermuten, daß die eine wesentlich bessere Abdeckung hatten wie wir.

Wir haben festgestellt, daß eine Heizung an Bord dringen nötig ist. Von La Rochelle bis Gibraltar hat der Atlantik zwischen 13 und maximal 18 Grad (Juli/August) und das bedeutet, daß ein GFK-Schiff immer kalt vom Wasser her ist. Wir haben ursprünglich gedacht, daß uns Elektroheizlüfter ausreichen, dem ist aber nicht so. Der Energiebedarf wenn sie länger laufen wird zu hoch um von den Solarzellen abgedeckt zu werden, also müßte ständig der Generator oder Motor laufen.  Da wir den Winter noch im Mittelmeer verbringen wollen werden wir uns eine Diesel- oder Gas-Heizung installieren, sodaß wir in der Marina mit Strom und unterwegs/vor Anker mit unserer Zusatzheizung heizen können.