Wir schrauben uns durchs Paradies

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16.07.2017

Immer wieder voll toll die Bahamas.

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Auch dieser Teil, die Great Abaccos, die wir bisher noch nicht kannten, sind einfach unglaublich schön.

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Das tolle hier ist, dadurch, dass man nicht soweit weg vom Schuss ist wie auf den Exumas und …

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… dank der Amis, ist es hier …

 

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… aufgräumter, …

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… schicker und …

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… man bekommt alles was man sich so wünscht.

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Das Hübsche und Ordentliche ist …

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…dem englischen Einfluss zuzuschreiben, …

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… den man ganz deutlich überall sieht.

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Es gibt wirklich super hübsche Orte, …

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… wie Hope Town …

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… Green-Turtle Cay …

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… oder auch Man-O-War Cay, …

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… mit richtig süßen, …

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… original Bahamian Häusern.

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Sogar die Kirchen haben ein ganz besonderes Flair.

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Aber auch die Polizeistation und …

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… deren Wartebereich sind sehenswert.

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Man kann hier auch mal richtig gut und …

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… schick essen gehen, zahlt zwar für so ein 800gr Tomahawk Steak 85$, aber …

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… dafür sitzt man an einem der 10 schönsten Beaches der Welt und …

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…Treasure Cay …

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… mit seinem 1 Mile Beach, der einfach so ins türkiese Nirgendwo geht, …

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… hat seinen Namen wirklich zu recht.

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Es gibt gscheite Supermärkte, die von aussen zwar nicht so ausschauen, …

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… wo man aber …

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… alles bekommt, …

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… was das amerikanische und auch unser Herz begehrt und …

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…alles für unsere Lieblingsbeschäftigung …

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… zu kaufen ist, was es braucht.

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Auch das Nationalgericht der Bahamas „Conch-Salad“ kriegt man überall …

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… frisch vom Fischer.

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Es wird aus Schneckenfleisch (nein, die schönen Dinger sind keine Muscheln sondern Schnecken) mit viel Zwiebeln, Tomate, Zitronensaft, einheimischen Gewürzen und Ananas/Orangensaft, …

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… gleich am Dock zubereitet und schmeckt unheimlich gut.

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Apropos Essen, auch hier haben sie die Schweine (vielleicht nicht nur) als Touristenattraktion entdeckt, …

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… doch denen geht’s hier viel besser wie den Original-Säuen in den Exumas.

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Sie werden gehegt und gepflegt und sind bestens versorgt, auch wenn mal hier und da eines fehlt.

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Weil es ihnen so gut geht haben sie auch viel mehr Nachwuchs.

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Und die sind natürlich der Brüller.

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Immer und überall …

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… kann man Kurioses und …

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…Lustiges entdecken.

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Allerdings hatten wir einige Anlaufschwierigkeiten wie wir Anfang Mai auf den Abaccos angekommen sind und das war nicht alles so idyllisch, wie es vielleicht hier, bei unserem ersten Sundowner, endlich wieder am Anker aussieht.

Die ersten paar Tage waren mehr oder weniger Anreise von West End bis Green-Turtle Cay. Gleich in der ersten Nacht hatten wir so einen Strömungs-Ankerplatz, daß wir nur wenig Schlaf gefunden haben. Das Hinterfotzige dabei ist, daß natürlich erst in der Nacht die Strömung, bedingt durch Flut und Ebbe gegen den Wind dreht. 3kn Strömung gegen 10 kn Wind bewirken dann, dass man wie wild an der Ankerkette hin und her fährt, dabei zieht es einem die Stahlkette oft sehr ruppig unterm Kiel durch bevor sie dann am Ende recht heftig einruckt. Nicht schön! Einmal macht es dabei so einen Rrrrummms, daß uns klar war jetzt hat es uns nicht nur das Antifouling vom Unterboden gekratzt sonder da ist mehr passiert. Wie wir am nächsten Tag feststellen, hat es uns aus dem, eigentlich super stabilen Kiel ein kleines Eck rausgebrochen. Kein Drama, aber trotzdem blöd.

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Sehr heftige Gewitter und Regenschauer, die teilweise mit Windböen von bis zu 50kn daher kommen, begleiten uns die ersten Tage ständig. Andauernd steht man Gewehr bei Fuß um zu reffen oder gleich alles zusammen zupacken, fett anstrengend!!!

Mit den Tagen merken wir, daß es einem Schiff einfach nicht gut tut, wenn es nur rumliegt und nicht in Gebrauch ist. Der Backbordmotor springt nicht an, dann doch, dann wieder nicht. Harald muss ran, ich assistiere. Nach einem halben Tag an dem wir alles zerpflückt haben und das Cockpit wie eine professionelle Autowerkstatt ausschaut, finden wir raus, daß es einfach nur an den Kontakten liegt. Nachdem alle gereinigt und wieder angeschlossen sind springt er einwandfrei an.

Nächster Tag, Wasser im Motorraum, zum Glück ist es nur der Wassermacher, der an irgendeiner Stelle tropft. Harald muss ran, ich assistiere. Er lekt natürlich irgendwo da, wo man so einfach nicht ran kommt, also muss das Teil raus. Erst hat Harald die Pumpendichtung im Verdacht, aber nach sundenlangem Analysieren, Bau einer Wasserableitung aus dem Motorraum und dem Festziehen aller Schrauben, stellt sich raus, daß es genau daran liegt. Zuerst traut man sich ja nicht die Dinger so anzuknallen, aber irgendwann kommt man drauf, daß da mehr und mehr geht. Siehe da, nach ein paar Tagen und mereren Malen Nachziehen ist auch das Problem erstmal gelöst.

Die Ankerwinsch hakt, erst die Fernsteuerung, dann die Winsch selbst. Harald muss ran, ich assistiere. Wieder ein Tag kopfüber in einem Schapp, mit Schmiere, Öl und Dreck, Schrammen und blauen Flecken. Happy Boating!!!

Der Windanzeiger macht was er will nur nicht die Windrichtung und die Windstärke anzeigen. Harald muss rauf auf den Mast, ich ziehe ihn drei mal rauf und assistiere von unten.

Eine der Pumptoiletten braucht neue Dichtungen, Harald muss ran, ich assistiere bei dieser angenehmen und immer sehr hygienischen Arbeit.

Es ergeben sich noch so ein paar Kleinigkeiten, die uns Anfangs ständig am routieren halten.

Der größte Scheiß aber ist und bleibt einfach unser Honda Aussenborder. Er ärgert uns eigentlich schon seit 4 Jahren, hat ständig was anderes und Harald zu einem Tennisarm verholfen. Mich mag er sowieso nicht, aber das beruht sowas von auf Gegenseitigkeit. Ich bring ihn schon garnicht an und wenn doch und ich losfahre kann man wetten, daß er nach kurzer Zeit einfach ausgeht und dann nur mit Startpilot zum erneuten Anspringen überzeugt werden kann. Oder, wenn er auch das nicht akzeptiert, ich auf die Hilfe eines anderen Boaters angewiesen bin, der mich zum Schiff zurück schleppt. Da es Harald nicht anders ergeht wollten wir ihn eigentlich schon vor 2 Jahren in Guatemala einem Einheimischen schenken und uns da einen YAMAHA 2-Takt-Motor mit 15PS kaufen, für 2000 $. Leider kann man 2-Takt-Motore mittlerweile weder in Europa noch in den USA kaufen, dabei sind sie das einzig richtige als Aussenborder. Einfach gestrikt und unkaputtbar. Nur weil alle Segler auf Harald eingeredet haben, das könne er nicht machen und sie zusammen das blöde Ding wieder vorgelwild repariert und auf Touren gebracht haben, hängt uns das Scheißteil immer noch am A… Ein Jahr ausser Betrieb, sauber verpackt in der Backskiste haben uns viel davon vergessen lassen. Wie wir ihn in Ft. Lauderdale ausgemottet haben und er am Dinghy hing ist er auch anstandslos angesprungen, der Gute. Selbst bei einer längeren Testfahrt hat er sich keine Zicken erlaubt. Dafür leistet er sich jetzt um so mehr. Nach endlosen Reparatureinheiten, wo Harald ran muss und ich assistiere, meist auf offenenm Wasser, hundertmal ankicken und einigen Malen hilflosem Treiben im Nirgendwo und das nicht nur bei Tag sondern auch bei Nacht, hatten wir die Nase sowas von voll. Es hat mich eh gewundert wie lange sich mein Schatzi mit dem Teil rumgeärgert hat. Täglich hat er sich bestimmt eine oder zwei Stunden mit dem Mistding auseinandergesetzt, da er ja wußte an was es eigentlich liegt. Aber unsere damalige Reparatur wenn nachgibt, kann man ihn einfach nicht mehr am Leben erhalten und so war’s dann auch. Ich hätte ihn schon lange versenkt, den blöden 4-Takter. Spätestens wie Haralds Geldbeutel mir 6 Creditkarten, Ausweisen, Führerscheinen und etwas Bargeld unwiederbringlich beim zigmalsten Ankicken über Bord gegangen ist hätte ich ihn am liebsten hinterhergeschmissen. Wir versuchen dem hiesigen Honda Händler hier in Marsh Harbour das Teil schmackhaft zu machen, aber auch er ist nicht begeistert und will ihn nur mit viel Überredung wenigstens kostenlos vom Boot abholen. Als wir total frustriert im Cockpit sitzen, tuckert ein Fischer an uns vorbei und wir haben beide den gleichen Gedanken. Ich spring auf und wink ihn ans Boot ran. Als ich auf unseren 20PS Honda deute und ihn frage ob er ihn haben will schaut er mich völlig ungläubig an.

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Erst als Harald in unser Dinghy hüpft und es den Beiden noch mal ausführlich erklärt, daß der Aussenborder nicht mehr läuft aber als Ersatzteillager zu verwenden ist (alleine der Propeller kostet schon 50$) und sie ihn einfach so mitnehemen könnten, glauben sie es und sind hell auf begeistert.

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Aber Ricky, der Chef-Fischer hat genau den Motor an seinem Boot hängen, den wir gerne für unser Dinghy hätten, einen YAMAHA 15 PS 2-Takter. Wie ich ihn frage, ob er ihn uns verkaufen will sagt er natürlich – NEIN, den gibt er nicht her, aber er hat einen Freund, der genau den gleichen verkaufen will. Na also, wie alt, wieviel? 10 Jahre alt und er möchte 1200 $, weil er seinen Job als Fischer gegen einen an Land getauscht hat.

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Am nächsten Tag sind wir stolze Besitzer des Selbigen und er läuft und rennt wie die Hölle. Selbst ich kann ihn ganz easy ankicken und auch liften. So macht Dinghy fahren wieder richtig Spaß. Er ist laut, stinkt und agressiv wie meine Motorcrossmaschine, auch eine YAMAHA übrigens, die ich früher mal gefahren bin. Wie ich ihn liebe!

Es war einfach die richtige Entscheidung, die wir aber schon in Guatemala treffen hätten sollen, da hätten wir uns viel Schweiß und Arbeit erspart und einen Neuen günstiger bekommen.

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Aber egal, jetzt ist es so wie es ist und gut. Wir entspannen uns und freuen uns auf unseren Besuch, der sich für eine Woche angekündigt hat.

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Unsere Freunde aus Köln fliegen für ein paar Tage nach Miami und …

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… kommen dann zu uns an Bord und …

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… aus der geplanten Woche werden 10 Tage, weil es einfach nur super schön ist mit ihnen.

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Sie lernen ein bisschen Segeln, …

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… rudern …

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… grillen und…

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… schnorcheln und …

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… so ziemlich alle Bars in der Umgebung kennen.

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Wir kreiieren an Bord Bier-Cocktails, die die Welt noch nicht gesehen hat …

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… und genießen sie an unserem ganz persönlichem Sundowner-Spot.

Sie werden aber auch Zeuge von einem Tag der voll und ganz dem Murphyschem Gesetz unterliegt und der fast in einer Katastrophe geendet hätte.

Wir starten sehr früh von Green-Turtle Cay da wir 25sm sehr hart am Wind bis nach Elbow Cay kommen wollen und das nur noch am frühen Vormittag möglich ist, weil der Wind uns dann auf die Nase drehen soll. Also Groß hoch und Genua raus, es geht gerade noch so zum segeln allerdings nur mit etwas Motorunterstützung schaffen wir die Höhe. Nach einer Stunde schaltet Harald den Wassermacher an und exact in der selben Sekunde fällt der Backbordmotor aus und springt erstmal auch nicht mehr an. Großes Rätsel, ein Kurzschluss mit der Elektrik des Wassermachers, haben wir was in die Schraube bekommen, was kann das sein? Dann springt er wieder an, aber er läuft nicht richtig, vibriert heftig und wir kommen nicht wirklich voran. Was ist da los. Der Wind dreht etwas mehr und drückt uns auf die Nase, das Groß bremst nur noch und wieder geht der Motor aus. Wir schiessen in den Wind, so holen wir zügig die Genua ein und das Großsegel runter. Als ich von vorne ins Cockpit zurückkomme, wo Harald mit den Leinen, dem wieder nicht richtig laufendem Motor und der Navigation vollauf beschäftigt ist, fällt mir beim Blick ins Wasser auf, daß es da nicht besonders tief unter uns zu sein scheint. Ich schaue auf den Tiefenmesser und sehe 1.40m. Ach Du Scheiße!!! Wo kommt das Riff so plötzlich her, auf den Navionic Charts ist keine Spur davon eingezeichnet. Bis Harald das Ruder, zum Glück rein intuitiv auf die richtige Seite, herumgerissen hat sind wir bei 1.30m. Wir haben 1.25m Tiefgang und unter uns ist kein Sand sondern Riff, dazu läuft nur ein Motor!!! Alles hält den Atem an, wird es tiefer oder macht es gleich einen Schlag?

1.30 – 1.30 – …. 1.40 – 1.50 – 1.60 … Wir sind raus, WOW das war knapp. Tatsächlich, auf den Navionic Charts keine Spur der Untiefe. Später stellen wir fest, daß auf den Open-CPN Charts, die wir immer drinnen am Computer parallel zur Sicherheit mitlaufen lassen und auch unter normalen Umständen mit kontrollieren serwohl ein Riff an dieser Stelle eingezeichnet ist.

Aber das Gschieß ist noch nicht zu Ende. Wieder fällt der Motor aus, diesmal einfach so. Grübel und studier, irgendwann kommt Harald auf die Idee, die Tanks selber nachzusehen und sich nicht auf die elektronische Tankanzeige zu verlassen, die für beide Tanks halbvoll versprechen. Und tatsächlich, die Tankanzeige für den Backbordmotor verzapft einen Scheiß, der Tank ist leer!!! Der Wind ist mittlerweile mit 18kn auf die Nase und wir kommen mit einem Motor nur 3-3,5kn voran. Normalerweise, wenn wir jetzt alleine wären würden wir hier abbrechen und umdrehen, nach Green Turtle zum tanken fahren. Aber wir sind schon ein Stück unterwegs und was macht man nicht alles wenn man Besuch hat dem man was zeigen will. Also beschließen wir zur nächsten Insel Great-Guana Cay zu motoren und da mit dem Dinghy 4 Kanister Diesel zu holen. Das würde erstmal für die nächste Zeit reichen. Nach 2 Stunden haben wir die 6sm geschafft, gehen vor Anker und unsere Jungs starten los zum Tanken, wir warten an Bord. Warten und warten. Nach wieder 2 Stunden kommen sie pitschnass zurück. In der Marina, vor der wir geanker haben gibt es entgegen der Notiz in den Segel Charts keinen Sprit. Die haben sie um die Ecke und die wieder um die nächste Ecke geschickt. So sind sie mit dem Dinghy 4sm gegenan zum Diesel holen gedüst und wieder zurück. Für unseren Besuch ein großes, spannendes Abenteuer, für Harald … naja.

Gemeinsam betanken sie das Schiff und wir legen wieder los Richtung Man-O-War Cay, denn Hope Town ist uns jetzt doch zu weit, wenn alles gegen einen ist. Wir gehen in eine Bucht vor Anker wo wir schon 3 oder 4 mal geanker haben. Und siehe da, der Anker hält nicht. Unser Cobra hält nicht!!! Hängt Murphy jetzt davorne auch noch rum. Wir probieren es nochmal, geben ihm etwas Zeit … Er hält wieder nicht. Ich hänge den zweiten Anker mit ein und … wir fahren rückwärts, wir fahren und fahren und fahren. Alles wieder hoch, das war in den ganzen 7 Jahren noch nie, niemals da. Es gab genau zwei Stellen wo der Cobra mal Probleme hatte, in 7 Jahren, aber mit dem zweiten hat’s noch immer gehalten. Wir probieren es noch zweimal, dann hab vorallem ich die Nase voll, weil mit dem zweiten 12kg Anker das doch immer ein ganz schönes Gschieß ist bis er rauf und wieder neu gelegt ist. Als es fast so ausschaut wie wenn er hält, geben wir uns erstmal zufrieden, trauen ihm aber nicht. Harald geht in’s Wasser und schaut sich das mal an. Er stellt fest, daß da unten ganz wenig Sand auf harten Corallenplatten liegt, das kann nicht halten. Scheinbar haben wir die letzten Male hier ein Sandloch erwischt wo sich der Anker eingraben konnte, aber die sind offenbar heute alle besetzt. Was ist das blos für ein Tag?

Also lassen wir es da und gehen zu einem anderen Ankerplatz um die Ecke. Auf dem Weg dahin fällt unser GPS für die Navigation aus und kommt auch nicht mehr trotz Reset. Ist jetzt nicht so schlimm, weil man das hier auch einfach mit bloßem hinschauen machen kann, aber trotzdem, was für ein Tag.

Wir werfen den Anker am neuen Spot, er hält sofort und uns langt’s für heute an Abenteuer. Wobei unser Besuch mal gesehen hat, daß nicht immer alles nur Halligalli und Pinacolada saufen im Sonnenschein ist, sondern wenn wir mal ein Problem haben es gleich sehr schnell in’s EIngemachte geht und es wirklich ernst werden kann, denn es ist unser Hab und Gut was da gleich mal auf dem Spiel steht.

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Unsere Männer sind von der ganzen Aufregung des Tages total geschafft.

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Aber auch uns langt’s für heut ich geb ein paar extra starke Bier aus, auch eins für Murphy und wir hoffen, …

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… daß er bis morgen auf einem anderen Schiff anheuert und wir ihn nur noch von hinten sehen.